Klassische Homöopathie in Berlin Schöneberg Isabel Blume, Klassische Homöopathie
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Klassische Homöopathie

Wenn der Mensch erkrankt so ist zuerst seine Lebenskraft, das heißt sein dynamisches Feld betroffen. Daraufhin tritt der natürliche Abwehrmechanismus des Menschen in Kraft.
Dieser Abwehrmechanismus erzeugt die Symptome der Krankheit. Die Krankheitssymptome sind also der Versuch des Organismus seine Krankheit zum Ausdruck zu bringen und sich selbst zu heilen.
Fieber zum Beispiel erhöht die Körpertemperatur um Krankheitserreger abzutöten und um dadurch wieder gesund zu werden. Dem Organismus wohnt also eine natürliche Intelligenz inne.


Krankheitssymptome können sich auf körperlicher, emotionaler und geistiger Ebene äußern.
Körperlicher Schmerz, emotionale Unausgeglichenheit, geistige Verwirrung und alle anderen Krankheitssymptome sind nie allein für sich stehende Probleme. Sie sind Ausdruck einer gestörten Lebenskraft, die nicht mal eben schnell durch die Einnahme einer Tablette geheilt werden kann.
Nicht immer sind die Selbstheilungskräfte des Menschen stark genug seine Erkrankung selbst zu heilen. Er braucht Unterstützung bei der Heilung.

 

Was ist Heilung?

Der beste therapeutische Ansatz liegt darin die Lebenskraft des Menschen zu stärken. Damit wird die natürliche Intelligenz des Organismus unterstützt und die Selbstheilungsprozesse werden gefördert.
Samuel Hahnemann, der Begründer der Homöopathie, verstand unter Heilung:

„Das höchste Ideal der Heilung ist die schnelle, sanfte, dauerhafte Wiederherstellung der Gesundheit oder Behebung und Vernichtung der Krankheit in ihrem ganzen Umfange auf dem kürzesten, zuverlässigsten und unnachteiligsten Wege, nach deutlich einzusehenden Gründen.“( Organon § 2)

 

Was ist Homöopathie?

Die Homöopathie wirkt direkt auf die Lebenskraft des Menschen, auf sein dynamisches Feld.
Die Symptome des kranken Menschen sind für die Homöopathie der direkte Hinweis auf die richtige homöopathische Arznei. Der Organismus ruft also durch seine Krankheitssymptome nach dem Heilmittel.

Bei der Arzneifindung kommen die Gesetze der klassischen Homöopathie nach Samuel Hahnemann zur Anwendung. Eine Grundregel der Homöopathie lautet: Similia similibus curentur“
Das bedeutet: Ein Stoff, der eine bestimmte Symptomatik bei einem gesunden Menschen hervorbringt ist imstande, diese Symptome bei einem kranken Menschen zu heilen.

Krankheitssymptome gelten normalerweise als Übel, das augenblicklich beseitigt werden muss. Die Homöopathie dagegen nimmt das Symptom dankbar als Hinweis auf das richtige Heilmittel. Symptome werden nicht unterdrückt, sondern der Körper wird in seinem Abwehrmechanismus unterstützt um dann vollständig heilen zu können. Die homöopathische Arznei tritt in Resonanz mit der verstimmten Lebenskraft und setzt den Heilungsimpuls.

 

Wie sieht die homöopathische Heilung konkret aus? - Ein Beispiel

Ein Kind erkrankt plötzlich an hohem Fieber, mit rotem Gesicht, glasigen Augen, es ist schweißig, durstlos, sehr unruhig und es fantasiert. Diese Symptome rufen nach dem homöopathischen Mittel Belladonna. Nun bekommt das Kind die homöopathische Arznei Belladonna. Das Fieber des Kindes geht zurück und das Kind fällt in einen heilsamen Schlaf.


Für den allopathischen Arzt sind Krankheitserreger Ursache der Erkrankung, oft wird ein Antibiotika wird verschrieben.
Für den Homöopathen sind nicht die Erreger interessant, sondern die spezielle Ausprägung der Symptomatik des Kindes. Er achtet auf die charakteristischen unverwechselbaren Zeichen der Erkrankung und sucht mit deren Hilfe nach einem Stoff, der dem Symptomenbild der Erkrankung weitgehend entspricht.

In der Arzneimittelprüfung am gesunden Menschen produziert Belladonna beschriebene Fiebersymptomatik. Durch Verdünnung und Potenzierung entfällt jedoch die ursprüngliche Giftigkeit des Stoffes und nur die Heilkräfte bleiben erhalten.
Die Heilung beruht auf dem oben erwähntem Ähnlichkeitsprinzip.

 

Wie arbeite ich als Homöopathin?

In der Erstanamnese, der ausführlichen Fallaufnahme zusammen mit dem Patienten, erhalte ich, als klassisch arbeitende Homöopathin, das genaue Gesamtbild der Symptome. Danach analysiere ich den Fall nach den Regeln der klassischen Homöopathie. Habe ich nun das homöopathische Heilmittel für den Patienten gefunden, entscheide ich über die Gabe der Arznei (Potenzwahl, Häufigkeit der Einnahme).
Etwa 4 Wochen nach Einnahme der Arznei findet die Folgeanamnese statt. Nun bewerte ich die Reaktion auf das homöopathische Mittel und bespreche das weitere Vorgehen mit dem Patienten.

Der Behandlungserfolg und die Dauer der Behandlung hängen von der Stärke der Lebenskraft des Patienten und von der Chronizität, Schwere und Komplexität des Krankheitsbildes ab.

 

Welche Möglichkeiten bietet die Homöopathie und wo liegen ihre Grenzen?

Die Homöopathie ist für Erwachsene, Kinder und Babys gleichermaßen geeignet. Akute Erkrankungen sind oft schnell und dauerhaft heilbar. Jede Erkrankung bei der nicht bereits irreparable Organschäden vorliegen ist grundsätzlich einer homöopathischen Behandlung zugänglich.
Patienten mit starker erblicher Belastung, erschöpfter Lebenskraft oder irreversiblen Schäden können oft nicht vollständig geheilt werden, es kann aber zu einer Linderung der Symptome auch bei schweren Erkrankungen kommen.
Unheilbare Erkrankungen mit zum Beispiel schweren Schmerzzuständen können homöopathisch begleitet und lindernd behandelt werden. Das subjektive Krankheitsgefühl kann deutlich gebessert werden.